Biologie

Fachschaft Biologie

Fachschaft Biologie am GBG Kaarst: (v.l.) Hajo Wagner, Elisabeth Wegener, Christine Nosseir, Lukas Kämpken, Alexander Wronski, Ilka Janssen, Petra Samusch (v.l.)
(v.l.): Hajo Wagner, Elisabeth Wegener, Christine Nosseir, Lukas Kämpken, Alexander Wronski, Ilka Janssen, Petra Samusch
Fachschaft

Das Fach Biologie wird zurzeit von 7 Lehrkräften unterrichtet.

Ilka Janssen (Biologie, Mathematik)
Lukas Kämpken (Biologie, Sport)
Christine Nosseir (Biologie, Kath. Religion)
Petra Samusch (Biologie, Deutsch)
Hajo Wagner (Biologie, Informatik, Physik)
Lisa Wegener (Biologie, Deutsch)
Alexander Wronski (Biologie, Chemie)

Inhalte

Neben den im Lehrplan vorgeschriebenen Lerninhalten legen wir als Fachschaft Biologie großen Wert auf forschendes und entdeckendes  Lernen. Durch unser weiträumiges grünes Schulgelände haben wir die Möglichkeit viele Unterrichtsinhalte am lebenden Objekt und in der freien Natur zu lehren. Darüber hinaus können wir neben dem angrenzenden Vorster Wald auch auf unser Biotop und das Wildbienenhotel zurückgreifen.

Neben dem regulären Biologieunterricht haben die Schülerinnen und Schüler besonders im naturwissenschaftlichen Schwerpunkt der Jahrgangsstufen 5 und 6 die Möglichkeit biologische, aber auch zum Teil physikalische und chemische Phänomene kennenzulernen.

In der Jahrgansstufe 8 und 9 bieten wir einen Differenzierungskurs in Biologie und Chemie an. Hier wird im besonderen Maße auf ein fachübergreifendes Arbeiten Wert gelegt, um den Schülerinnen und Schülern an lebensnahen Beispielen die Verknüpfung beider Fächer bewusst zu machen.

In der gymnasialen Oberstufe steht die Vorbereitung auf das Abitur im Vordergrund. Bereits in der Einführungsphase führen wir die Schülerinnen und Schüler schrittweise an die Anforderungen des Zentralabiturs heran.

Im Rahmen unserer Möglichkeiten unternehmen wir themenspezifische Exkursionen. So besucht zum Beispiel der Leistungskurs ein genetisches Labor.  Hierdurch ermöglichen wir den Schülerinnen und Schülern auch komplexe genetische Experimente durchführen zu können und einen Einblick in den universitären Alltag zu erlangen.

Sexualkundetage

Alles was sie (die 9er) schon immer über Sex wissen wollten.

Nicht Woody Allen, dafür aber kompetente Ansprechpartner bereicherten in diesem Jahr wieder den Projekttag zum Thema Sexualität.

Im Biologieunterricht wurde das Thema fachspezifisch vorher umfassend besprochen. Am Projekttag jedoch standen die sozialen Aspekte und persönliche Fragen der Schülerinnen und Schüler im Fokus.

Pädagogen von Pro-Familia, der Aids-Beratung und dem Projekt SchLau (Schwul Lesbisch Bi Trans) wurden eingeladen, um Themen wie: ungewollte Schwangerschaft, Verhütung, Grenzen setzen, heterogene Beziehung, Homosexualität sowie Aids mit den Schülerinnen und Schülern zu besprechen.

Dies geschah nicht, wie im herkömmlichen Schulalltag, im Klassenverband, sondern in gleich-geschlechtlichen Kleingruppen, die einen intensiven Austausch möglich machten.

Über den üblichen Unterrichtstoff hinaus konnten viele interessante Fragen beantwortet  und praxisnahe, authentische Informationen vermittelt werden.

Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler waren durchweg positiv, deshalb werden wir einen solchen Projekttag als festen Bestandteil des Schulprogramms vorsehen.

Bienenhotel "Blütenstaub"

Wildbienen suchen ein Zuhause - am GBG finden sie es!

Herr Kuropka und Frau Janssen mit den Hotelbauern
Herr Kuropka und Frau Janssen mit den Hotelbauern


Die Idee, ein Insektenhotel zu bauen, ist im April 2013 im naturwissenschaftlichen Schwerpunkt der Jahrgangsstufe 5 entstanden. Der naturwissenschaftliche Schwerpunkt ist ein Teil des individuellen Förderprogramms im Ganztag des Georg-Büchner-Gymnasiums in Kaarst und findet wöchentlich in zwei Schulstunden statt.

Insektenhotel "Blütenstaub"

Fast vier Monate beschäftigten sich die Schülerinnen und Schuler mit dem Projekt "Wildbienen" Diese sind neben Schmetterlingen und Hummeln wichtige Blütenbestäuber, die aber leider immer weniger Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten in unserem Lebensraum finden. Um sie als wichtige Blütenbestäuber und damit zur Stärkung des ökologischen Gleichgewichts erhalten zu können, haben die Kinder das Insektenhotel "Blütenstaub" errichtet.

Sie haben sich mit Unterstützung von Christoph Kuropka und Ilka Janssen theoretisches Wissen angeeignet, Steckbriefe der hiesigen Wildbienenarten erstellt, den Bau des Insektenhotels geplant und über Wochen an ihrem Projekt geschraubt und gehämmert. Jetzt ist das Ziel erreicht und die ersten Bewohner sind bereits eingezogen. Darüber hinaus bietet das Insektenhotel im Rahmen des Biologieunterrichts auch in anderen Jahrgangsstufen die Möglichkeit, die Tiere direkt vor Ort beobachten zu können. Hierdurch werden das entdeckende Lernen und eine intensive Auseinandersetzung mit dem Realobjekt möglich.

Regenwürmer und Sinnesleistungen

Die Bedeutung der Regenwürmer ist außerordentlich groß. Pro Hektar rechnet man mit bis zu 4 Tonnen Regenwürmern, die im Jahr bis zu 20 Tonnen Erde durch ihren Körper passieren lassen. 


Die SchülerInnen der Jahrgangsstufe 8 haben den Regenwurm beobachtet, seinen Körperbau untersucht und . . . . . . . am Anfang, ganz schön "gekreischt"!

"Herzensangelegenheit" im Biounterricht

Vor einigen Wochen haben sich die Schülerinnen und Schüler der Jgst. 5 ungewohnt aufgeregt und mit großer Vorfreude vor dem Biologieraum versammelt. Das Stundenthema sorgte bereits Wochen vorher für Aufregung. Jetzt war es endlich soweit und die Schülerinnen und Schüler bekamen die Möglichkeit ein echtes Schweineherz zu untersuchen.

Hierbei konnten sie ihr bereits gewonnenes Wissen der vorherigen Unterrichtsreihe zu Blut, Herz und Kreislauf anwenden und durch eigene Forschungen weiter ausbauen. Nachdem die Klasse in Vierergruppen eingeteilt wurde konnte es auch schon losgehen und keine der Gruppen wollte sich es nehmen lassen einmal mit einem echten Schweineherz zu arbeiten.

Das Plastikmodell wurde demzufolge nur für Vergleiche zwischen Realobjekt und Modell herangezogen. Die einzelnen Präparationsgruppen dokumentierten ihre Arbeiten während des Unterrichts in Verlaufsprotokollen und weiterführende Fragen zur Struktur und zum Aufbau des Herzens wurden festgehalten.

Das Ende der Unterrichtsstunde kam für viele Schülerinnen und Schüler viel zu schnell, doch schafften es alle Gruppen die einzelnen Strukturen des Herzen mit vorgefertigten Fähnchen zu benennen und ihr Ergebnis auf einem Foto festzuhalten.

Sicherlich werden viele Schülerinnen und Schüler diese Unterrichtsstunde noch lange Zeit in Erinnerung behalten.