Geschichte

Fachschaft

Die Fachschaft Geschichte setzt sich im Schuljahr 2016/2017 aus zwei Kolleginnen und vier Kollegen:

hinten (v.l.):
Herr Chr. Kaiser (Ge/S)
Frau L. Reiners (Ge/E/Sp)
Frau Dr. H. Schuppener (Ge/R)

vorne (v.l.):
Herr F. Koch (Ge/L)
Herr St. Haag (Ge/Sp)
Herr Dr. L. Guido (Ge/L)

Lehrbuch

Für den Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I wird das Schulbuch „Geschichte und Geschehen“ (Bände 1-3) (Klett-Verlag) einsetzt.

In der Oberstufe kommt die Reihe "Zeiten und Menschen" von Schoeningh (Band 1 für die EF und Band 2 für die Q1 und Q2) zum Einsatz.

Ziel des Faches

Die übergeordnete und fachdidaktisch fundierte Zielsetzung des Faches Geschichte über beide Sekundarstufen hinweg ist die Entwicklung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins. Zur Verwirklichung dieser Zielsetzung legt die Fachschaft Geschichte Wert auf folgende Teilaspekte:

  • Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, die Geschichtlichkeit ihres eigenen Lebens zu sehen. Dazu gehört auch, Wurzeln aufzuzeigen: Wo kommen wir her? Wie stellt sich meine eigene Familiengeschichte dar?

  • Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern Freude am Umgang mit Geschichte vermitteln. Die Fachkonferenz hält es für wichtig, dem Zeitgeist des „Hier – und – Jetzt – Sofort“ und der Schnelllebigkeit unserer Epoche bewusst etwas entgegenzusetzen: ein Bewusstsein von der Wertigkeit von Altem, Tradiertem, auch das Interesse daran, Traditionen zu pflegen und Bauwerken der Vergangenheit mit Respekt zu begegnen.

  • Immer soll aber auch klar werden, dass die Beschäftigung mit der Geschichte kein Selbstzweck ist, sondern uns für unsere Gegenwart Hilfen und Maßstäbe liefern soll, z.B. im Umgang mit politischen und wirtschaftlichen Fragen. Der Vergleich mit Altem, die Fähigkeit, Parallelen zwischen Gestern und Heute zu zeigen, kann unseren Blick schärfen und vorausschauendes Sehen ermöglichen. Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern zeigen: Es ist möglich, aus der Vergangenheit zu lernen!

  • Praktische Ideen und Anregungen:

Unsere Schülerinnen und Schüler reisen heute häufiger und in fernere Länder als das früher der Fall war. Wir wollen ihnen aus der Perspektive des Fachs Geschichte heraus Hintergrundwissen vermitteln und sie für Begegnungen mit anderen Kulturen sensibilisieren, damit sie in besonderem Maße von ihren Reisen profitieren.

Filme scheinen für Schüler/innen eine besondere Motivation zu bedeuten. Fernsehsendungen und Kinofilme historischen Inhalts setzen wir daher als Mittel einer Aneignung von bzw. Auseinandersetzung mit historischen Stoffen ein.

Projekt "Kalter Krieg – Ursachen, Geschichte und Folgen"

22 Plakaten mit Fotos, Grafiken und Infotexten veranschaulichen seit dem 29. Juni im Klausurraum des GBGs die Ursachen, Geschichte und Folgen des Kalten Krieges. Die Ausstellung wurde am Mittwoch, den 29. Juni, durch den Landtagsabgeordneten Lutz Lienenkämper als Schirmherr eröffnet.

Weitere Informationen s. unter: NEWS "Kalter Krieg"

Außerschulische Lernorte

Der Besuch der folgenden außerschulischen Lernorte ist für die jeweilige Jahrgangsstufe im Regelfall vorgesehen:

  • Neanderthal-Museum“ in Mettmann im Rahmen einer Unterrichtsreihe zur Ur- und Frühgeschichte in der Jg. 6

  • Industriemuseum Cromford“ in Ratingen im Rahmen einer Unterrichtsreihe zur Industrialisierung in der Jg. 7

  • Haus der Geschichte“ in Bonn im Rahmen der Unterrichtsreihen über die deutsche Geschichte nach 1945 in der Jg. Q2

Darüber hinaus kommen je nach Unterrichtssituation weitere Exkursionsziele wie das Römisch-Germanische Museum in Köln und das neue Römer-Museum in Xanten in Betracht.

Kooperation mit anderen Fachschaften

Bezüge zu den Inhalten anderer Fächer (Religion, Deutsch, Politik) lassen sich in allen Jahrgangsstufen herstellen. Die folgenden und ähnlichen Themen bieten sich für fächerübergreifende Projekte an:

Religion        Auseinandersetzung mit dem Islam auf dem Hintergrund der Kreuzzüge oder des israelisch – arabischen Konflikts; die Entstehung des Protestantismus und sein historischer Hintergrund
Deutsch   Erzählungen, Romane, Dramen, Lyrik mit signifikant historischem Bezug
Politik   Wirtschaftstheorien wie Liberalismus, kommunistische Planwirtschaft, soziale Marktwirtschaft und ihr historischer Hintergrund; Wirtschaftskrisen anhand historischer Beispiele
Leistungsbeurteilung

Da im Pflichtunterricht der Fächer des Lernbereichs Gesellschaftslehre in der Sekundarstufe I keine Klassenarbeiten und Lernstandserhebungen vorgesehen sind, erfolgt die Leistungsbewertung ausschließlich im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“. Dabei bezieht sich die Leistungsbewertung insgesamt auf die im Zusammenhang mit dem Unterricht erworbenen Kompetenzen.

Im Fach Geschichte kommen im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“ sowohl schriftliche als auch mündliche Formen der Leistungsüberprüfung zum Tragen. Dabei ist im Verlauf der Sekundarstufe I durch eine geeignete Vorbereitung sicherzustellen, dass eine Anschlussfähigkeit für die Überprüfungsformen der gymnasialen Oberstufe gegeben ist.

Zu den Bestandteilen der „Sonstigen Leistungen im Unterricht“ zählen gemäß Kernlehrplan Geschichte (G 8) u.a.

  • mündliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Kurzreferate)

  • schriftliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Protokolle, Materialsammlungen, Hefte / Mappen, Portfolios, Lerntagebücher)

  • kurze schriftliche Übungen sowie

  • Beiträge im Rahmen eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns (z.B. Rollenspiel, Befragung, Erkundung, Präsentation).

Der Bewertungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“ erfasst die Qualität und die Kontinuität der mündlichen und schriftlichen Beiträge im unterrichtlichen Zusammenhang. Mündliche Leistungen werden dabei in einem kontinuierlichen Prozess vor allem durch Beobachtung während des Schuljahres festgestellt. Dabei ist zwischen Lern- und Leistungssituationen im Unterricht zu unterscheiden.

Gemeinsam ist den zu erbringenden Leistungen, dass sie in der Regel einen längeren, zusammenhängenden Beitrag einer einzelnen Schülerin bzw. eines einzelnen Schülers oder einer Schülergruppe darstellen, der je nach unterrichtlicher Funktion, nach Unterrichtsverlauf, Fragestellung oder Materialvorgabe einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad haben kann. Für die Bewertung dieser Leistungen ist die Unterscheidung in eine Verstehensleistung und eine vor allem sprachlich repräsentierte Darstellungsleistung hilfreich und notwendig.

In der Sekundarstufe II können im Fach Geschichte Klausuren geschrieben werden. In diesem Fall setzt sich die Gesamtnote aus den Leistungen in den Klausuren und im Bereich „Sonstige Mitarbeit“ zusammen. (Zur Leistungsbewertung in der Oberstufe vgl. das schulinterne Curriculum für das Fach Geschichte, Sek.II.) Das Fach kann ab der Jg. Q1 sowohl als Grund- als auch als Leistungskurs und demnach auch als Abiturfach gewählt werden.