Kunst

Fachschaft Kunst

Herzlich willkommen auf den Internetseiten der Fachschaft Kunst am Georg-Büchner-Gymnasium Kaarst. Wir möchten uns und unsere Arbeit gerne vorstellen und freuen uns über Ihr Interesse.

Der Fachschaft Kunst/Textiles Gestalten gehören aktuell folgende Kolleginnen an:

v.l.: Frau Marlies Lüke (E/Ku), Frau Melanie Müller (De/Ku), Frau Carolin Neubert (Ku), Frau Helga Kollnot (Rel, Text.Gest.)

Inhalte

Wir bemühen uns um eine den Richtlinien im vollen Umfang entsprechende Erfahrungsbreite und Stoffvermittlung, die sich auf ästhetische Kategorien (Linie, Fläche, Farbe, Körper und Raum als Gestaltungs-bezüge), die vorgesehenen Verfahren (Zeichnen, Malen, Collage, Montage, plastisches Gestalten und Bauen) und die Handlungsfelder (praktisches Arbeiten verschränkt mit Theorievermittlung  hinsichtlich Produktion, Rezeption und Reflexion bei einer durchgängigen Betonung des methodischen Vorgehens) beziehen.

Wir verstehen unser Fach eher prozess- als produkt-orientiert. D.h., wir betonen im Umgang mit den Schüler/innen mehr die Aktivierung persönlicher Sichtweisen, den Ausbau phantasievoller Lösungen und den Mut, sich Neuem und Ungewohntem zu stellen, statt dem gefälligen Ergebnis zuliebe die Experimentierfreude stets in abgesicherten Bahnen zu halten.

Damit versuchen wir den Lernzuwachs der Schüler im Bereich der Phantasie und geistig-praktischen Flexibilität zu fördern, womit einer wesentliche Qualifikation heutigen schulischen Lernens nach Kräften Raum und Anregungen gegeben werden kann.

Kunstunterricht an dieser Schule folgt in weiten Teilen der Idee der Freiarbeit, wobei die Vergleichbarkeit der Ergebnisse (und damit die faire Benotbarkeit) durch Rahmenvorgaben ermöglicht werden, die eine sehr wesentliche Grundbedingung in aller Regel aber der persönliche Eigenanteil an Phantasie darstellt. Es gehört selbstverständlich zu einem kreativitätsfördernden Unterricht, die Fantasie in vermittelbaren Ergebnissen zu präsentieren und gemeinsam zur Diskussion zu stellen. Wobei die kunstspezifische Wirkung des jeweils zur Debatte stehenden methodischen Vorgehens an den Ergebnissen ablesbar sein soll. Arbeiten im Kunstunterricht ist daher exemplarisch.

Textilgestaltung

Situation des Faches

Das GBG ist eines der wenigen Gymnasien, an dem das Fach Textilgestaltung auch im Schuljahr 2014/15 noch unterrichtet wird. Zurzeit unterrichtet nur eine Lehrkraft das Fach ausschließlich in der Jahrgangsstufe 5.

Textilgestaltung wird in einem Klassenraum mit Teppichboden unterrichtet, so dass ver-schiedene Techniken wie z. B. Nassfilzen und Batiken nicht mehr zur Anwendung kom-men können. Allerdings verfügt das Fach noch über einen reichen Fundus an Werkzeugen und Medien.

Die vornehmlichen Aufgaben und Ziele des Faches Textilgestaltung liegen in der Ausein-andersetzung mit Textilien aus unterschiedlichen Kulturen und Zeiten, sowie Grund-lagen zu schaffen für das Verstehen menschlicher Lebensgewohnheiten und –bedürfnisse, ihrer Entwicklung und ihrer Wertmaßstäbe. Unter der Leitvorstellung kulturell-ästhetischer Erziehung fördert das Fach Textilgestaltung einen ganzheitlich orientierten Menschen. Es erweitert die eher subjekt- und situationsbezogene Perspektive im Umgang mit Textilien auf eine mehrperspektivische, problemorientierte Sicht. Es zielt auf die Entfaltung eines aktiven, lebendigen Kulturverstehens im Sinne eines veränderbaren, gestaltungsfähigen Lebenskonzeptes.

Zentrale Bestandteile des schulinternen Lehrplanes

In der Jahrgangsstufe 5 führt der Textilgestaltungsunterricht „in die inhaltlichen Besonderheiten, Zusammenhänge und Zugangsweisen des Faches Textilgestaltung ein. Es ist daher notwendig, grundlegende Kenntnisse im Umgang mit dem Fachgegenstand, Fähigkeiten und Fertigkeiten und erste Beurteilungskategorien in nachvollziehbaren Erfahrungszusammenhängen zu vermitteln“1). Wie in den Richtlinien gefordert, wird vorzugsweise unterrichtlich im Bereich I (Prozess der freien, experimentellen Lernhandlung) gearbeitet, um Grundlagen in der Wahrnehmung und Darstellung des Ausdrucksrepertoires zu legen.

Durch diverse Aktivitäten trägt das Fach Textilgestaltung intensiv zum lebendigen Schulleben bei:

  • z.B. Ausstellung der gefertigten Werkstücke in den Schulvitrinen.
  • Vorstellung des Faches und des Fachraumes beim Tag der offenen Tür
  • Mitmachaktionen  aus dem Bereich Textil bei Schulfesten
  • Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen, die Arbeitsschutzkleidung tragen (z.B. Feuerwehr, Sanitäter ...)

Entsprechend den o.g. Zielen liegen die Schwerpunkte des Textilgestaltungsunterrichts neben der Vermittlung von Fachkompetenz auch in der Förderung der Sozialkompetenz (gegenseitiges Helfen und Erklären), des Weiteren in der Förderung der Kreativität und der motorischen Fähigkeiten. Mit beiden Händen zu produzieren fordert beide Gehirn-hälften und schult Feinmotorik und Wahrnehmungsfähigkeit. Es verbessert den Tastsinn und fördert die gesamte kognitive Entwicklung – die Welt „begreifen“ durch Handwissen (Vgl. Pisa-Studie: Finnland).  Zusätzlich findet eine Förderung von Geduld und Ausdauer statt.

Leistungsbeurteilung und Evaluation

Die Leistungsbeurteilung erfolgt sowohl über die mündliche Mitarbeit als auch und vor allem in der Lernzielüberprüfung durch die praktisch erstellten Werkstücke.

Im Bereich der Evaluation finden außer den Leistungsüberprüfungen regelmäßig mündliche Unterrichtsreflexionen durch die Schüler/innen statt, in denen sowohl über Inhalte als auch Methoden kritisch reflektiert wird.

1) Richtlinien für das Fach Textilgestaltung an Gymnasien Sek.I, 1993, S.59

Kunst 9c - Thema: Perspektive

Aufgabe: Isometrische Darstellung und Ausgestaltung eines Würfels.
Material: DIN A4, Bleistifte, Buntstifte

Die Isometrie ist eine Form der Parallelperspektive, die häufig bei technischen Zeichnungen verwendet wird. Der Körper wird übereck dargestellt, wobei die in die Tiefe führenden Linien zur Waagerechten in einem Winkel von 30° verlaufen. Die Klasse hat das erste Mal Kunst, so dass der Fokus im Unterricht auf das Aufarbeiten der verpassten Unterrichtsinhalte gelernt wurde, um die Schülerinnen und Schülerangemessen auf den Eintritt in die Oberstufe vorzubereiten.

Text. Melanie Müller; Repros: Hajo Wagner

Comics selbst gestalten

Die Schülerinnen und Schüler der Jgst. 7 sollten Comics selbst gestalten. Benutzten durften sie Blei-, Bunt- und Filzstifte. Gemalt werden sollte auf Papier.

Vorlage für die Zeichnungen waren erdachte Kurzgeschichten.

Fachlehrerin: Melanie Müller