Religion

Fachschaft Religion

Zur Fachschaft gehören:

Evang. Religion: Frau Dr. H. Schuppener, Frau O. Seibert

Kath. Religion: Frau H. Kollnot, Herr V. Werker, Frau Chr. Nosseir

Zur Situation des Faches - Fachinhalte

Die gemeinsame Fachschaft Religion besteht derzeit aus 5 Lehrkräften (1 SI/4 SII); 3 Lehrkräfte (1 SI/2 SI und II) für das Fach Katholische Religion sowie 2 Lehrkräften (SI/SII) für das Fach Evangelische Religion.

Als besondere Möglichkeit für meditativ ausgerichtete Unterrichtseinheiten steht im Schulgebäude der „Raum der Stille“ zur Verfügung. Dort wie auch in der Lehrerbibliothek finden sich diverse audiovisuelle Medien (CDs, DVDs, Videos, Dias) sowie weitere Unterrichtsmaterialien (typische religiöse Gegenstände des Judentums und Buddhismus, Foliensätze, geographische Karten). Andere Fachräume sind nicht vorhanden.

Von seiner Zielsetzung her sieht sich das Fach vor allem den Vorgaben des Lehrplans verpflichtet; d.h. konkret:

  • Die Schülerinnen und Schüler sollen die Frage nach Gott, nach der Deutung der Welt, nach dem Wert und dem Sinn des Lebens und nach den Normen menschlichen Handelns auf dem Hintergrund der Offenbarung und des Glaubens der Kirche reflektieren.

  • Sie sollen befähigt werden zu persönlicher Entscheidung in Auseinandersetzung mit Konfessionen und Religionen, mit Weltanschauungen und Ideologien sowie zum Handeln nach christlichen Werten wie Toleranz und Verständnis gegenüber Anders-denkenden.

  •  Der Religionsunterricht soll zu religiösem Leben und zu verantwortlichem Handeln in Kirche und Gesellschaft motivieren. Dabei ist der fachspezifische Auftrag des Religi-onsunterrichts eingebunden in das Ziel der Schule, Schülerinnen und Schüler zu einer selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Gestaltung ihres Lebens zu befähigen.

Ergebnisse der unterrichtlichen Arbeit (z.B. Collagen/Bilder/Texte) werden im Rahmen kleiner Ausstellungen auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (z.B. am „Tag der offenen Tür“).

Zentrale Bestandteile des schuleigenen Lehrplans

Die Vermittlung von Inhalten und Methoden des Faches Religion in der SI ist entsprechend der Vorgabe durch den Lehrplan in einen 2-Jahres-Rhythmus (5/6, 7/8, 9) eingeteilt. Die Reihenfolge der behandelten Themen orientiert sich dabei an den Bedürfnissen, Interessen und dem Entwicklungsstand der jeweiligen Lerngruppe.

Sowohl in der SI als auch besonders in der SII sind die Unterrichtsinhalte weitestgehend zwischen den beiden Konfessionen abgestimmt, um im Einzelfall (z.B. in der Jg. 13) Kurszusammenlegungen zu ermöglichen.

Neben dem „normalen“ Unterricht gibt es eine Vielzahl weiterer Aktivitäten im Fach Religion: So finden beispielsweise mehrmals im Schuljahr Gottesdienste statt, die zumeist von einzelnen Jahrgangsstufen projektorientiert und konfessionsübergreifend vorbereitet werden.

Eine feste Einrichtung sind die „Tage religiöser Orientierung“, die ebenfalls konfessionsübergreifend für die Einführungsphase jedes Jahr angeboten werden und den Schülerinnen und Schülern abseits vom Schulalltag und der gewohnten Umgebung die Möglichkeit geben zur Ruhe zu kommen und über sich und ihr Leben nachzudenken.

Auch sonst spielen außerunterrichtliche Lernorte eine wichtige Rolle im Fach Religion: In diesem Zusammenhang sind beispielsweise das Hospiz in Kaarst, die jüdische Gemeinde in Mönchengladbach, die Obdachlosenhilfe und die Drogenberatungsstelle in Neuss sowie das Heilig-Land-Museum im niederländischen Nijmegen in regelmäßigen Abständen Ziel von Exkursionen einzelner Lerngruppen. Darüber hinaus werden Fachkräfte, die beruflich mit religiösen Themen befasst sind (Mitarbeiter von Hospizen, Donum Vitae, Beerdigungsinstituten etc.), in den Unterricht eingeladen.

Eine enge Zusammenarbeit besteht mit den zuständigen Schulreferenten der beiden Kirchen sowie mit den entsprechenden Priestern, Pfarrern, Vikaren und Gemeindereferenten der örtlichen Pfarr- bzw. Kirchengemeinden.

Entsprechend den o.g. Zielen liegt ein Schwerpunkt des Religionsunterrichts neben der Vermittlung von Fachkompetenz in der gezielten Förderung der Persönlichkeitsentwicklung, vor allem in den Bereichen Toleranz, Kritikfähigkeit, Ich-Stärkung, Sucht-Prävention und Mediation.

Die Leistungsbeurteilung erfolgt hauptsächlich über die mündliche Mitarbeit, Arbeit an Projekten und darüber hinaus über schriftliche Lernzielüberprüfungen, die in der Sek I vor allem in Themenbereichen angesetzt werden, die für den weiteren Ausbildungsgang gerade auch im Hinblick auf die Oberstufe von großer Relevanz sind (z.B. Grundlagen der Bibelkunde).

In der Sek II stehen als weitere Möglichkeiten der Leistungsbeurteilung optional Klausur und Facharbeit (in Jg. 12/2) zur Verfügung. Die Bewertung erfolgt dabei entsprechend den Vorgaben des Lehrplans.

Im Bereich der Evaluation finden außer den genannten Lernzielüberprüfungen regelmäßig schriftliche und mündliche Unterrichtsfeedbacks durch die Schülerinnen und Schüler statt, in denen sowohl Inhalte als auch Methoden der Unterrichtskonzeption kritisch reflektiert werden können.