Übergang Grundschule - Gymnasium

Der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium ist erfahrungsgemäß ein großer Schritt. Um ihn zu erleichtern, führen wir eine Reihe von Maßnahmen durch:

  • Bereits im Herbst des Vorjahres bieten wir für die Viertklässler/innen an mehreren Nachmittagen  „Schnupperunterricht“ an. An diesen Tagen lernen die künftigen Schüler und Schülerinnen die in der Jahrgangsstufe 5 wählbaren Fächer des „Persönlichen Schwerpunktes“ kennen (vgl. „Ganztagskonzept“).
  • Der „Tag der offenen Tür“ (i.d.R. am letzten Samstag im November) gibt den zukünftigen Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern Gelegenheit, sich mit den vielfältigen Angeboten der Schule vertraut zu machen.
  • Kurz vor oder nach dem Tag der offenen Tür werden die Eltern zu einem Informationsabend ein­geladen, an dem das Schulprofil des GBG erläutert wird. Dieser Info-Abend wird im Januar des darauffolgenden Jahres wiederholt.
  • Eine persönliche und individuelle Beratung der Eltern durch den Erprobungsstufen-koordinator erleichtert die Entscheidung hinsichtlich der Schulwahl.
  • Ende Mai / Anfang Juni werden die Eltern der zukünftigen Fünftklässler zu einem ersten gemeinsamen Elternabend eingeladen, an dem die vorläufige Klassenzusammensetzung bekannt gegeben wird und die Eltern detaillierte Informationen zum Schulstart am GBG erhalten. Vertreter von Schulpflegschaft und Förderkreis nehmen an diesem Abend teil und ergänzen die Informationen durch eigene Erfahrungen.
  • Kurz vor den Sommerferien laden wir die zukünftigen Gymnasiasten sowie deren Eltern im Rahmen unseres Theaterfestivals „Rampenfieber“ zu einem Nachmittag am GBG ein. Wir begrüßen sie in der Aula mit einem Theaterstück und stellen ihnen ihre Klassenlehrerinnen und -lehrer sowie die Klassen­patinnen und -paten vor.  Anschließend lernen sich die Klassen bei anregenden Spielen auf dem Schulgelände bzw. in der Turnhalle kennen; die Eltern können sich währenddessen in der Cafeteria bei Kaffee und Kuchen unterhalten.
  • Am 1. Schultag begrüßen wir die Neuen mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Aula-Programm. In der anschließenden Schulrallye lernen sie das Schulgebäude näher kennen.
  • In den ersten Tagen und Wochen werden sie verstärkt von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern betreut.
  • Schülerpatinnen und -paten aus der Jahrgangsstufe 9 besuchen die fünften Klassen regelmäßig und organisieren eigene Aktivitäten mit ihnen.
  • Möglichst früh folgt ein erster Wandertag, um die Entwicklung der neuen Klassengemeinschaft zu stärken. Außerdem organisieren die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer in Zusammenarbeit mit den Schulsozialarbeiterinnen Klassenaktivitäten wie bspw. den Klassencheck. Diese Aktivitäten haben ebenfalls das Ziel, das gegenseitige Kennenlernen zu fördern und die Klassengemeinschaft zu stärken.
  • Wir setzen möglichst wenig verschiedene Lehrerinnen und Lehrer in den fünften Klassen ein, damit die Kinder allmählich mit dem Fachlehrerprinzip vertraut werden.

Trotzdem ist die Umstellung oft nicht leicht. Deshalb sind Kontakte zwischen Schule und Elternhaus wichtig! Die Lehrerinnen und Lehrer möchten die Kinder ihrer Klasse möglichst genau kennen lernen, deshalb sollten auch die Eltern das Gespräch mit der Schule suchen und vor allem an Veranstaltungen der Schule teilnehmen. Der „Kennenlernabend“ für die Eltern der neuen Fünfer im Oktober jeden Jahres bietet eine besonders gute Gelegenheit, mit den Lehrkräften, die in der Jahrgangsstufe 5 unterrichten, in zwangloser Atmosphäre ins Gespräch zu kommen und wichtige Informationen zu einzelnen Themenbereichen wie bspw. dem Lernen von Vokabeln, den Unterrichtsinhalten, dem Lernzeitenkonzept oder dem Übergang auf die weiterführende Schule zu erhalten. Außerdem können bereits erste Produkte aus dem Unterricht der jeweiligen Klassen bestaunt werden.

Dreimal im Jahr stehen die Lehrkräfte den Eltern sowie den Schülerinnen und Schülern an Elternsprechnachmittagen zu Beratungsgesprächen zur Verfügung. Darüber hinaus hat jede Lehrkraft eine wöchentliche Sprechstunde.