Experimentiernachmittage am GBG am 21. und 22. Januar: Naturwissenschaften zum Mitmachen

von GBG-Online

Am 21. und 22. Januar standen am GBG die Naturwissenschaften im Mittelpunkt: An zwei Experimentiernachmittagen am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr präsentierten sich Biologie, Chemie und Physik von ihrer spannendsten Seite. Das Angebot richtete sich speziell an Grundschülerinnen und Grundschüler der 4. Klasse, die an diesem Nachmittag in die Rolle kleiner Forscherinnen und Forscher schlüpfen durften. Statt nur zuzuschauen, konnten sie selbst ausprobieren, untersuchen und tüfteln – ganz wie in einem echten Labor.

Biologie: Beobachten, messen, mikroskopieren

In der Biologie wurde es besonders anschaulich: Unter anderem konnten die Teilnehmenden ihr Lungenvolumen messen und so direkt erleben, wie naturwissenschaftliche Messungen am eigenen Körper funktionieren. Außerdem standen Beobachtungen an kleinen Säugetieren auf dem Programm – die Kinder schauten dabei ganz genau hin und lernten Merkmale und Besonderheiten lebender Mäuse kennen. Ergänzt wurde das Angebot durch das Arbeiten am Mikroskop: Mit viel Konzentration wurden Präparate betrachtet und Details sichtbar gemacht, die dem bloßen Auge verborgen bleiben.

Chemie: Bunte Trennverfahren und Kleber aus der Küche

Auch in der Chemie gab es viel zu entdecken. Beim Trennen von Farben konnten die Schülerinnen und Schüler nachvollziehen, dass sich scheinbar „eine“ Farbe aus mehreren Bestandteilen zusammensetzen kann. Praktisch wurde es außerdem bei einem Experiment, das besonders gut ankam: Aus Gummibärchen bzw. Gelatine wurde eigener Kleber hergestellt – dabei kamen auch typische Laborgeräte wie Trichter, Bechergläser, Pipetten und Messgefäße zum Einsatz.

Physik: Strom- und Lichtexperimente

Für Begeisterung sorgte die Physik gleich doppelt: Bei Versuchen mit Strom standen sprichwörtlich die Haare zu Berge – ein eindrucksvoller Moment, der für Staunen und viele neugierige Nachfragen sorgte. Darüber hinaus konnten die Schülerinnen und Schüler auch an Licht- und Optikstationen experimentieren, etwa indem sie mit einer Lichtquelle und optischen Bauteilen Lichtwege untersuchten und Einstellungen ausprobierten.

 

 

Experimentierführerschein als Abschluss

Ob messen, mikroskopieren, mischen oder experimentieren – alle arbeiteten mit großem Eifer und Teamgeist. Am Ende wurden die Anstrengungen belohnt: Stolz erhielten die Schülerinnen und Schüler ihren Experimentierführerschein. Die beiden Nachmittage zeigten eindrucksvoll, wie lebendig Naturwissenschaft sein kann, wenn man sie selbst in die Hand nimmt.

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